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Nachwuchs im Beutel: Neuguinea-Filander

Erneut kann sich der Zoo Magdeburg über einen sehr seltenen Zuchterfolg freuen: Es ist ein Neuguinea-Filander, der neugierig aus dem Beutel schaut und schon selbst die Umgebung erkundet - der zweite Zuchterfolg binnen eines Jahres im Zoo Magdeburg bei dieser seltenen Tierart. Erst seit dem Herbst 2012 leben die Neuguinea-Filander als „Untermieter“ beim Jägerliest-Pärchen und haben nach kurzer Eingewöhnung eine Familie gegründet. Das Jungtier vom Frühjahr 2013 ist zum Aufbau eines neuen Paares im Zoo Antwerpen zur Zucht eingestellt.

Nachwuchs beim Neuguinea-Filander

Diese Känguru-Art wird deutschlandweit nur in Magdeburg gehalten. Die ersten vier bis sechs Lebensmonate verbringt das Kängurujunge im Beutel. Neuguinea-Filander sind früh geschlechtsreif und können bereits nach einem guten Jahr mitunter schon selbst für Nachwuchs sorgen. Im Aussehen sind Neuguinea-Filander sehr viel filigraner als ihre australischen Verwandten. Im dicht bewaldeten Neuguinea nutzen sie das Unterholz als Lebensraum. Sie sind bestens an ihre Umwelt angepasst: ihr zierlicher Körperbau mit kurzem Hals, keilförmigen Kopf und der runde Rücken ermöglicht ihnen ein schnelles Fortkommen im dichten Gebüsch. In Europa werden Neuguinea-Filander nur in drei Zoos gehalten: Zoo Pilsen, Zoo Antwerpen und Zoo Magdeburg. Die zwei Zuchterfolge in Magdeburg sind die Einzigen seit fast 16 Jahren in Deutschland.

Wissenswertes

Im Tieralphabet finden Sie einen Steckbrief zum Neuguinea-Filander.

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