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Rückblick: Stamm-Mutter Nashornkuh Kenia

Die älteste in Zoos gehaltene Spitzmaulnashornkuh Kenia ist am 1. Oktober 2013 gestorben. Kenia kam 1970, etwa dreijährig in den Zoo Magdeburg und war die Stamm-Mutter der Magdeburger Spitzmaulnashornzucht. 1979 brachte Kenia das erste Nashornkalb der DDR namens Mabu zur Welt. 1981 folgte ein weiteres Nashornkalb: Mana. Kenia war ein ruhiges, ausgeglichenes Nashorn, das sich sogar gemeinsam mit ihrer Tochter Mana und ihrer Enkelin Malaika zum Fotoshooting auf der Nashornaußenanlage überreden lies. Sie lebte in dem 1967 errichteten Dickhäuterhaus und ist nicht in das neue Nashornhaus 2010 mit umgezogen. "Einen alten Baum verpflanzt man nicht", heißt ein altes Sprichwort und Kenia fand trotz Altersbeschwerden immer ihren Ruheplatz - im alten Dickhäuterhaus oder auf der Außenanlage. Für alle Zoomitarbeiter ist der Abschied schwer und mit vielen schönen Erinnerungen verbunden. 

Kenia 1979, im Hintergrund der erste DDR-Spitzmaulnashorn-Nachwuchs Mabu
Kenia 1979, im Hintergrund der erste DDR-Spitzmaulnashorn-Nachwuchs Mabu
Unsere Stamm-Mutter der Magdeburger Spitzmaulnashornzucht: Kenia Juni 2011
Nashorn Kenia entspannt auf der Außenanlage im August 2013

Etoscha-Pufferzonenprojekt

Der Zoologische Garten Magdeburg unterstützt im Rahmen seiner Aktion Naturschutz das Etoscha Pufferzonenprojekt in Namibia bereits seit 5 Jahren.  Das Projekt dient dem Schutz der bedrohten Spitzmaulnashörner.

Spitzmaulnashornzucht: eine Erfolgsgeschichte

Mit der Fertigstellung des Dickhäuterhauses 1967 zog auch eine neue Tierart ein: das Spitz- maulnashorn. Im historischen Rückblick erfahren Sie mehr über die Geschichte der Magdeburger Spitzmaulnashornzucht.