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Südamerikanische Neuzugänge

Pressemitteilung vom 11.04.2014

Zwei besondere Neuzugänge bereichern die tierische Vielfalt im Magdeburger Zoo. 

Auf der Südamerika-Anlage haben sich die Weißrüssel-Nasenbären bereits sehr gut eingelebt. Sie gehören zu den zoologischen Raritäten, werden sie deutschlandweit nur noch im Tierpark Nordhorn und im Zoo Halle gehalten. Innerhalb Europas wird momentan lediglich im Zoo Belgrad gezüchtet. Mit der Neugier, die allen Nasenbären typischerweise zu eigen ist, erkunden sie derzeit nicht nur das weitläufige, sehr grüne Außengehege, sondern - da sie nicht alleine leben - auch ihre Mitbewohner innerhalb dieser einzigartigen südamerikanischen WG, wie z.B. die Flachlandtapire. Weißrüssel-Nasenbären sind im Gegensatz zu den bisher gehaltenen Roten Nasenbären hochbeiniger und schlanker und zeichnen sich durch eine besonders schöne Färbung mit einer, wie sollte es anders sein, namensgebenden weißen Nasenpartie aus. Bei dieser Art kann die individuelle Färbung der einzelnen Tiere recht unterschiedlich ausfallen, wie es auch bei den Neuen im Magdeburger Zoo zu sehen ist. Das Männchen und die beiden Weibchen kamen aus dem Nationalzoo Havanna nach Magdeburg. 

Auch im Gehege der Blaukehlaras ist Neues zu entdecken. Als sehr schöne Ergänzung zu diesen Papageienvögeln lebt sich hier zur Zeit ein Pärchen der "Ypecaha-Riesenwaldralle" ein, mit denen ebenfalls gezüchtet werden soll. Die beiden Tiere sind im Zoo Stuttgart geschlüpft und kamen im Februar von dort zu uns in die Elbestadt. Diese langschnäbeligen Urwaldbewohner Südamerikas besitzen eine beachtliche Größe und entpuppen sich als äußerst neugierig - da wird auch einmal ein interessierter Blick in den Brutkasten der Blaukehlaras geworfen.

Foto 1: Weißrüssel-Nasenbär erkundet neue Umgebung im Zoologischen Garten Magdeburg (Foto: C. Albrecht / Zoo Magdeburg)
Foto 2: Weißrüssel-Nasenbär im Zoologischen Garten Magdeburg (Foto: C. Albrecht / Zoo Magdeburg)
Foto 3: Ypecaha-Riesenwaldralle im Zoo Magdeburg (Foto: C. Albrecht / Zoo Magdeburg)

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