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Gefiederter und stachliger Nachwuchs im Zoo

Pressemitteilung vom 22.08.2014

Obwohl Schnee-Eulen seit 1962 im Zoo Magdeburg gehalten werden, gab es seit 1999 keine Zuchterfolge mehr bei dieser beinahe größten Eulenart Europas – nur der Uhu ist noch stattlicher. Nach einer Brutzeit von 31-33 Tagen schlüpfen die Küken in mehrtägigen Abständen. Zur großen Freude der Zoomitarbeiter schlüpften im Juli gleich drei Küken – ein Männchen und zwei Weibchen. Erste Flugversuche startet der Nachwuchs nach etwa 60 Tagen, im Zoo wird dies im September erwartet. Noch trägt die Nachzucht das weiß-grau-braun gefiederte Jungvogelgefieder. Nach fünf Monaten wird das Gefieder sich fast weiß umfärben. Männchen sind dann fast schneeweiß, und die größeren Weibchen haben ein weißes Gefieder, das aber deutlich schwarz gebändert ist. In der schneebedeckten arktischen Tundra ist dies eine perfekte Tarnung. Die Federn an den Füßen verhindern ein Einsinken im Schnee und schützen die Füße vor Kälte. 

Einzigartig in Deutschland ist der erneute Magdeburger Zuchterfolg bei der Dunkelkusimanse. Hier gab es vor wenigen Wochen Familienzuwachs. Das weibliche Jungtier hat sich gut entwickelt, auch wenn es am Hals noch einige „Tragespuren“ der Mutter hat, die es in der ersten Zeit kräftig geschleppt hat. Die sehr sozial lebende Mangustenart kommuniziert über ein breites Lautrepertoire und über Düfte aus bestimmten Drüsen miteinander. Selbst erwachsene Tiere stärken den Zusammenhalt in der Gruppe durch häufiges Spielen.

Gleich in Nachbarschaft der Dunkelkusimansen gibt es ebenfalls ein Jungtier zu entdecken. Bei den Weißschwanzstachelschweinen kam am 23. Juli bereits das zweite Junge in diesem Jahr zur Welt. Mutter „Angie“ und Vater „Hajo“ umsorgen das neue Familienmitglied liebevoll.

Langersehnt: Zuchterfolg bei der Schnee-Eule
Einzigartig in Deutschland: Zuchterfolg Dunkelkusimanse
Stachlig: Erneut Nachzucht bei den Weißschwanzstachelschweinen

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Foto 1: Langersehnt: Küken bei der Schnee-Eule

Foto 2: Einzigartig in Deutschland: Zuchterfolg Dunkelkusimanse

Foto 3: Stachlig: Erneute Nachzucht bem Weißschwanzstachelschwein 

Kontakt

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressesprecherin Regina Jembere unter 0391-280 90 2510 gerne zur Verfügung.