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Zuwachs bei Brillenpinguinen

Erstzucht und neue Tierart stellen sich vor

Pressemitteilung vom 20.06.2014 

Nachwuchs in Pinguinkolonie: 
Bereits jetzt kann sich der Magdeburger Zoo über ersten Nachwuchs in der Brillenpinguin-Kolonie freuen, obwohl Brillenpinguine erst seit letztem Herbst die frisch renovierte Anlage in nächster Nähe zum neuen Schimpansenhaus bewohnen. Ein klares Zeichen, dass sich die einzige Pinguinart Afrikas hier rundum wohl fühlt. Der junge Brillenpinguin ist noch etwas schüchtern. In Kürze wird der Wechsel vom noch erkennbaren Dunenkleid zum Jugendgefieder vollzogen sein. Dann darf er auch die Außenanlage und das für Pinguine so wichtige kühle Nass erobern. Nach seinem Schlupf am 12. April sorgten sich zunächst Mutter Ellis und Vater Doyle mehrere Wochen liebevoll um ihr Küken, bevor es zur Gewöhnung an die praktische Handfütterung mit Fisch in die Aufzuchtstation des Magdeburger Zoos wechselte. 

Neue Tierart: Graukopfkasarka 
Mit dem kürzlichen Einzug Südafrikanischer Rostgänse auf der Pinguinanlage ergibt sich für Besucher eine ganz besondere Vergleichsmöglichkeit zwischen zwei stark ans Wasser angepassten Vogelarten. Die auch Graukopfkasarkas genannten Halbgänse haben sich dabei, im Gegensatz zu Pinguinen, ihre Flugfähigkeit erhalten. Selten in Zoos anzutreffen, teilen sie sich ebenfalls in der Natur ihren Lebensraum mit Brillenpinguinen. Zoobesucher können beim Magdeburger Kasarka-Pärchen sehr schön das Männchen mit seinem grauen Kopf vom Weibchen mit seinem weiß-grau gescheckten Kopfgefieder unterscheiden. 

Junger Brillenpinguin erobert Pinguinkolonie im Magdeburger Zoo (Foto: C. Albrecht / Zoo Magdeburg)
Neu im Pinguingehege: Ein Pärchen Graukopfkasarkas lebt sich ein (Foto: C. Albrecht / Zoo Magdeburg)

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