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Deutsche Erstzucht im Magdeburger Zoo: Angola-Guereza erblickt Licht der Welt

Pressemitteilung vom 25.11.2014 

Erstmals in einem deutschen Zoo erblickte ein Angola-Guereza am 21. November 2014 im Zoologischen Garten Magdeburg das Licht der Welt. Deutsche Erstzuchten sind gerade in unserer tiergärtnerisch weit entwickelten Zeit eine Rarität. So war diese Geburt eine ganz besondere Freude für alle Zoomitarbeiter und eine Bestätigung für die sehr gute Haltung und Pflege dieser anspruchsvollen Primatenart. 

Das auffallend schneeweiße Jungtier ist überdies auch der erste Nachwuchs des Magdeburger Guereza-Pärchens "Vinie" und "Nelson". Umso schöner ist es anzusehen, dass sowohl Mutter "Vinie" als auch Vater "Nelson" sich fürsorglich um ihren Sprössling kümmern. "Vinie" geht in ihrer Mutterrolle auf, trägt ihr Junges stets bei sich und schirmt es vor allzu neugierigen Blicken ab. "Nelson" hat die Beschützerfunktion übernommen und verteidigt das Revier gegen äußere "Gefahren". Das schneeweiße Fell des Jungtieres ist besonders gut vom charakteristisch schwarz-weißen Haarkleid der Erwachsenen zu unterscheiden. Die deutliche Signalfärbung des Nachwuchses ist unter gruppenbildenden Tierarten weit verbreitet und ein Zeichen für den Schutzstatus, den junge Guerezas innerhalb der Gemeinschaft genießen.

Diese hauptsächlich Blätter fressenden Nahrungsspezialisten sind so selten in zoologischer Haltung anzutreffen, dass der Magdeburger Zoo bisher nur ein Pärchen erhalten konnte. Die Guereza-Familie ist täglich im Magdeburger Nashornhaus oder auf der angeschlossenen Außenanlage für Besucher zu beobachten.

Guereza-Jungtier bei der Mutter (Foto: I. Sporleder)
Guereza-Jungtier bei der Mutter (Foto: I. Sporleder)
Guereza-Jungtier bei der Mutter (Foto: I. Sporleder)

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