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Große Trauer im Zoo:

Schimpansenmännchen Wubbo pötzlich verstorben

Pressemitteilung vom 12.07.2015

"Wir sind unendlich traurig über den plötzlichen Tod von Wubbo", äußerte sich Zoodirektor Dr. Kai Perret heute auch im Namen des gesamten Zooteams. Wubbo, der 1989 als vierjähriger Schimpanse aus den Niederlanden nach Magdeburg kam, wuchs mit dem Weibchen Nana zusammen auf. Für beide spendeten viele Magdeburgerinnen und Magdeburger, um ein neues Menschaffenhaus zu bauen, welches im Jahr 2000 eröffnet worden ist. 

Erst im vergangenen Jahr zogen beide in das neue Schimpansenhaus und es war das erklärte Ziel, sie mit den neuen Schimpansen aus Münster zu vergesellschaften. Dieses ist aber bis dato nicht gelungen, weil Wubbo noch nicht alle Bereiche der neuen Anlage kennengelernt hatte. Er war sehr vorsichtig und traute sich zusammen mit Nana noch nicht auf die Außenanlage. Aber wir waren trotzdem guter Dinge, dass es uns gelingen noch würde. 

Heute zwischen 13.30 und 14.00 Uhr muss Wubbo im Innengehege plötzlich umgefallen sein. Der sofort gerufene Tierarzt konnte nur den Tod feststellen. "Alle ersten Anzeichen deuten auf ein plötzliches Kreislauf- oder Herzversagen hin. Genaueres werden wir erst erfahren, wenn Wubbo von Spezialisten des IZW (Institut für Zoo- und Wildtierfroschung, Berlin) untersucht worden ist", so Dr. Perret. Mit 30 Jahren war Wubbo im besten Alter, denn Schimpansen können durchaus über 50 Jahre alt werden. Es gab auch keine Vorerkrankungen, die Hinweise auf den plötzlichen Tod hätten geben können. 

Es gilt sich nun verstärkt um Nana zu kümmern, um ihr über den Verlust hinwegzuhelfen. "Wie und ob die Vergesellschaftung mit den anderen Schimpansen nun forciert wird, werden wir mit den Tierpflegerinnen und Tierpflegern sowie dem Kurator intensiv diskutieren. Auf Dauer kann Nana nicht alleine bleiben", so das abschließende Statement von Dr. Perret. 

Dr. Perret und Wubbo

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Dr. Perret und Wubbo

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