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Gestatten, „Stormi“ – das Sturmkind: Geburt und Aufzucht eines Sibirischen Tigers

Pressemitteilung vom 26.07.2017 

„Freud und Leid“ liegen bekanntlich dicht beieinander. Kurz bevor die Tigeranlage vom Sturmtief „Paul“ am 22. Juni 2017 stark verwüstet wurde, ereignete sich im Tigerhaus ein „kleines Wunder“. Die vierjährige Amurtigerin Kimberly brachte zwei Jungtiere zur Welt: ein Kater und eine Katze. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass Kimberly mit der Aufzucht ihres ersten Wurfes überfordert war. Leider verstarb der kleine Kater direkt nach der Geburt, jedoch „Stormi“ – so der Name der kleinen Tigerkatze - war kräftig genug und wurde in die Handaufzucht genommen. Petra Oppermann, unsere erfahrene Zootierpflegerin bei den Großkatzen, fungierte sofort als „Ersatzmutter“ und zieht „Stormi“ fürsorglich „rund um die Uhr“ auf. Zoobesucher können „Stormi“ mit etwas Glück im Schaubereich des Großen Ameisenbärenhauses beobachten, denn dort wurde extra eine „Tiger-Kinderstube“ eingerichtet. Die kleine Tigerkatze ist von 11-12 Uhr und von 15-16 Uhr dort meistens zu sehen, es sei denn, die Ersatzmutter ist mit ihrem Pflegling nicht im Zoo.

Daten der Sibirischen Tiger

 

  • Amur, geb. am 12.04.2013 im Zoo Nordens Ark (Schweden), seit 10/2014 in Magdeburg
  • Kimberly, geb. am 29.05.2013 im Zoo Zlin (Tschechien), seit 30.01.2015 in Magdeburg
  • Stormi, geb. am 22.06.2017 im Zoo Magdeburg (Handaufzucht)

Tigerkatze Stormi stellt sich den Medienvertretern vor
Stormi wog am 26. Juni 5165 Gramm
Petra Oppermann mit ihrem Pflegling bei der Flaschenfütterung