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Tierischer Nachwuchs schaut aus dem Beutel

Pressemitteilung vom 23.05.2017

Wann wurde denn dieses niedliche Känguru geboren? Das ist beim Flinken Känguru nicht so einfach zu beantworten, kommt doch der Nachwuchs schon nach einer Tragzeit von etwa 30 Tagen und mit einem Gewicht von weniger als 1 Gramm auf die Welt. Er ist nur etwa bohnengroß, noch gehörlos, nackt und blind. Der Winzling krabbelt dann – allerdings unbemerkt vom Tierpfleger - selbständig in den Beutel, saugt sich an einer Zitze fest und verbringt dort die nächsten Monate. Auf einer von der Mutter vorgelegten Speichelspur findet das „unreife Neugeborene“ dabei seinen Weg in den Beutel.  Das Magdeburger Flinke Känguru  steckt jetzt bereits neugierig den Kopf aus der Beutelöffnung und lernt seine Umwelt kennen. Der Körper ist inzwischen vollkommen behaart. Für kleinere Ausflüge verlässt es den mütterlichen Beutel zeitweise, kehrt aber dann wieder in den Beutel zurück. Passt das Känguru-Junge später nicht mehr hinein, wird es dennoch einige Zeit die „Milchquelle“ im Beutel aufsuchen. Etwa sechs Monate wächst das Jungtier im Beutel heran, ehe es ihn fertig entwickelt verlässt. Die wunderschön, fast filigran gezeichneten Gesichter der Flinken Kängurus sind bei dieser Känguruart besonders auffallend. Auch das sandfarbene Fell zeichnet diese, aus dem nördlichen Australien und Neuguinea stammenden Kängurus als etwas ganz Besonderes aus. In den europäisches Zoos sind die Flinken Kängurus nur im Tierpark Berlin, Tierpark Hellabrunn und im Zoo Magdeburg zu beobachten. Im Zoo Magdeburg leben derzeitig vier Flinke Kängurus. Die wild lebenden Bestände sind derzeit nicht bedroht.   

Selten in Zoos zu beobachten: Flinke Kängurus /Andreas Scholz

Kontakt

Für Rückfragen steht Ihnen gern unsere Pressesprecherin Regina Jembere zur Verfügung.

Tel.: 0391 28090-2510