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Pinselohrschwein bekam neuen Liebhaber

Pressemitteilung vom 08.04.2011

Das Liebesglück bei den Pinselohrschweinen im Zoo Magdeburg lässt seit Jahren auf sich warten. Auch IGNAZ, der 2008 als potentieller Partner für ZAJI von München in die Elbestadt zog, konnte nicht für Abhilfe sorgen. IGNAZ war vermutlich zu „mickrig“ für die Pinselohrschwein-Dame. MORTADELO heißt der Neuankömmling, der bei ZAJI in Sachen Liebe und Nachwuchs „punkten“ soll. IGNAZ wird vom „Neuen“ nur als Spielgefährte und nicht als Konkurrent angesehen – er steht der Paarbildung nicht im Wege.  Die Pinselohrschwein-Anlage wurde etwas umgestaltet - durch eine flachere Gehegebegrenzung hat der Zoobesucher jetzt günstigere Einsichtmöglichkeiten. Die drei Pinselohrschweine sind ein begehrtes Fotomotiv, fallen sie doch durch ihr kontrastreiches rotbraunes Haarkleid mit einem weißen Aalstrich auf dem Rücken auf. Markant sind die schwarz-weiße Gesichtsmaske und die langen Ohrmuscheln, an denen Büschel wachsen (Pinselohren!).  

Die Heimat der Pinselohrschweine ist in Afrika das gebiet südlich der Sahara. Dort leben sie in großen Gruppen – Rotten mit etwa 12 Tieren- in den Regen- und Galeriewäldern. Bei der Nahrungssuche durchstreifen sie ein großes Gebiet und fressen sowohl Pflanzenkost wie Gras, Wasserpflanzen, Wurzeln, Früchte und Ackerpflanzen, Knollen, Pilze wie auch kleine Säugetiere, junge Vögel und Aas. Die Fortpflanzung dieser Art ist nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden, doch die meisten Jungen werden dann geboren, wenn das Nahrungsangebot am reichhaltigsten ist. Nach einer Tragzeit von 120 – 130 Tagen wirft die Bache ein bis vier Junge. Vielleicht auch bald in Magdeburg?