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Gänsesäger

Mergus merganser - Goosander (Common merganser)

Der Nahrungserwerb erfolgt tauchend am Tag. Bekannt ist das so genannte „Wasser-luggen“, d. h. mit eingetauchtem Kopf schwimmend nach Beute (kleine Fische) spähen. Bis zu 10 m tief wird getaucht. Gänsesäger übernachten auf trockenen Plätzen wie kleinen Inseln, Sandbänken und so weiter. Gänsesäger führen die für Enten typische Saisonehe. Die Weibchen werden jährlich im prachtvollen „Brutkleid“ neu umworben. Außerhalb der Brutzeit tragen Männchen ein den Weibchen gleichendes „Ruhekleid“. Gebrütet wird in Höhlen von Bäumen, Felsen, in Kopfweiden oder unter Dächern. Das Weibchen sucht die Höhle aus. 7-14 rahmfarbige Eier werden 32-35 Tage bebrütet. Die Gänsesägerküken springen einen Tag nach dem Schlupf aus der Höhle herunter und benutzen dabei ihre gespreizten Flügel und Füße als Fallschirm. Kleine Küken werden im Wasser gelegentlich von den Eltern getragen.

Systematik: Gänsevögel, Meerenten, Säger
Lebensraum: Baumbestandene Süßgewässer (klare Flüsse, Seen)
Nahrung: Kleine Fische bis 10 cm Länge
Alter: ca. 10 Jahre
Größe: 58 - 72 cm
Brutdauer: 32 - 35 Tage
Gelege: 7 - 14 Eier
Gewicht: 1,2 - 2 kg

Wissenswertes

Sie möchten gern mehr über unsere Zoobewohner erfahren? Dann schauen Sie doch mal auf der Webseite des VDZ vorbei. Der Verband Deutscher Zoodirektoren nimmt den Gänsesäger dort genauer unter die Lupe. Vorbeischauen lohnt sich!

Tierpatenschaft

Sie sind noch auf der Suche nach einem besonderen Geschenk und haben keine gute Idee? Wie wäre es mit einer Tierpatenschaft? Auf unserer Patenseite finden Sie all unsere Zootiere.