Tierpatenschaft
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Goldbaumsteiger
Dendrobates auratus - Green and black poison frog

Verschiedene Völker haben auch verschiedene Gifte für Ihre Pfeile „entdeckt“. Viele werden aus Pflanzen gewonnen (z. B. Curare), andere von Tieren wie Schlangen oder eben Pfeilgiftfröschen. Im westlichen Kolumbien verwenden Indianer die giftigen Hautsekrete der Frösche als Pfeilgift für Blasrohre. Da diese Gifte über die Nahrung aufgenommen werden, verlieren die Frösche in Menschenhand in kurzer Zeit ihre Giftigkeit.
Die Fortpflanzung erstreckt sich über das ganze Jahr. Die Rufe (eher ein Schnarren) der paarungswilligen Männchen sind sehr leise. Ein Weibchen folgt ihm daraufhin zu einem geeigneten Ablaichplatz, meist glatten Bromelienblättern. Etwa zwei bis fünf Eier werden in den Kelch abgelegt und vom Männchen versorgt (bewässert). Nach 15 Tagen bringt das Männchen immer nur ein bis drei Kaulquappen auf dem Rücken zu einer geeigneten Wasserstelle.
| Systematik: | Amphibien, Pfeilgiftfrösche |
| Lebensraum: | Laub- und Wurzelbereich feuchter Tieflandregenwälder |
| Nahrung: | Mikroheimchen, Fruchtfliegen, Springschwänze, tropische Asseln |
| Brutdauer: | 15 Tage |
| Gelege: | 2 - 5 Eier |
| Lebenserwartung: | bis 17 Jahre |
