offcanvas_nav_button

Gurrtaube

Streptopelia capicola - Ring-necked dove

Die Gurr- oder auch Kapturteltaube besiedelt alle trockenen Areale Ost- und Südafrikas. In Madagaskar und auf den Komoren kommt sie ebenfalls vor. Die sehr ruffreudige Taube ist nicht nur tagsüber sondern auch in der Dämmerung und in mondhellen Nächten zu hören. Ihre Rufe bilden die charakteristische Geräuschkulisse des ostafrikanischen Trocken-busches, welches in keinem Film oder in keiner Reportage dieser Region zu überhören ist. Die Gattung der Turteltauben umfasst 15 Arten, die auf den meisten Kontinenten vorkommen. In Deutschland kennen wir die einheimische Turtel- und die Türkentaube. Letztere ähnelt der Gurrtaube durch den Nackenring sehr. Außer den Zeichnungsmerkmalen sind allen Turteltauben eine graubraune Grundfärbung, ein schlanker Körperbau mit langem, gestuftem Schwanz, gestrecktem Schnabel sowie ein kräftiger schneller Flug gemein. Täuber sind nur wenig größer als Täubinnen. 

Systematik: Taubenvögel, Turteltauben
Lebensraum: trockene Busch- und Baumsavannen
Nahrung: Sämereien, auch Wirbellose
Brutdauer: 12 Tage
Gelege: 2 Eier
Lebensdauer: über 20 Jahre

Wissenswertes

Sie möchten gern mehr über unsere Zoobewohner erfahren? Dann schauen Sie doch mal auf der Webseite des VDZ vorbei. Der Verband Deutscher Zoodirektoren nimmt die Gurrtaube dort genauer unter die Lupe. Vorbeischauen lohnt sich!