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Hirschziegenantilope

Antilope cervica - Blackbuck

Auf der Flucht vor ihrem einstigen Hauptfeind, dem heute in Indien ausgerotteten Geparden, verließen sich diese Gazellen nicht allein auf ihre Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Mit sogenannten „Prellsprüngen“ katapultieren sie sich aus vollem Lauf mehrmals bis zu 3 m senkrecht in die Höhe. Als Fluchtbewegung eigentlich unsinnig, soll dies dem Verfolger zeigen, dass seine angepeilte Beute zu gesund und kräftig ist, und er sich lieber auf ein anderes Tier der Herde konzentrieren sollte. 
Nehmen auch die Bestände der Hirschziegenantilope in Indien deutlich ab, ist doch um ihr Überleben als Art nicht zu fürchten. Bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden sie in größerer Zahl in Texas vornehmlich auf großen Jagdfarmen ausgesetzt, um die Palette des jagdbaren Wildes zu bereichern. Daraus entstanden florierende Herden, sodass heute von einer freien Population im Süden der USA gesprochen werden kann. Hier hat der Jagdgedanke also dafür gesorgt, dass eine wichtige Tierreserve zu freilebenden Vorkommen entstand.

Systematik: Paarhufer, Hornträger
Lebensraum: offene Steppe
Nahrung: Gräser
Tragzeit: 6 Monate
Lebenserwartung: 15 Jahre

Tierpatenschaft

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Weiterführende Infos

Der Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) nimmt die Hirschziegenantilope auf seiner Webseite genauer unter die Lupe. Vorbeischauen lohnt sich!