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Kongo-Rosenkäfer

Pachnoda marginata peregrina - Sun beetle

Rosenkäfer sind wie alle Wirbellosen wechselwarm und in ihrer Aktivität von der Umgebungstemperatur abhängig. Je wärmer es ist, desto aktiver sind sie. Unter 20°C sind sie träge und paaren sich auch nicht. Bei 26-28°C herrscht optimale Umgebungstemperatur. Sie sonnen sich aber auch gerne bei über 35°C und „tanken“ so Energie. Am Ende pumpen sie sich meist auf um loszufliegen. Dabei drehen sich die Käfer mehrfach um die eigene Achse, erzielen so einen leichten Auftrieb, entfalten dann die Flügel und fliegen mit einem kräftigen Brummen los. Käfer durchlaufen in Ihrer Entwicklung wie alle Insekten eine Metamorphose. Die große Gruppe der Blatthornkäfer hat kleine, weißliche Larven, die wurmähnlich unterirdisch im Humus leben. Die Larven werden auch Engerlinge genannt und werden teils 5 cm lang und fingerdick. Bei günstiger Sommerwitterung –nach etwa 3 Monaten- verpuppen sie sich. Aus den Kokons schlüpfen dann binnen 3-8 Wochen die Käfer.

Systematik: Insekten, Blatthornkäfer, Rosenkäfer
Lebensraum: Wälder, auf Sträuchern in Gärten
Nahrung: Blüten, Früchte und Blätter
Brutdauer: ca. 20 Tage Emryonalentwicklung
Höchstalter: 5-7 Monate

Tierpatenschaft

Auf der Suche nach einem besonderen Geschenk? Wie wäre es mit einer Tierpatenschaft?

Neue Krabbler im Zoo

Die Kongo-Rosenkäfer leben in einem Kastanienstamm im Giraffenhaus. Wer wissen möchte, welche afrikanischen Krabbler noch eingezogen sind und welcher Kraftakt dafür notwendig war, sollte hier vorbeischauen.