offcanvas_nav_button

Marabu

Leptoptilos crumeniferus - Marabou

Störche, insbesondere aber Marabus, spritzen ihr flüssiges, weißes Gemisch aus Urin und Kot direkt auf ihre Beine, die dann kalkig weiß aussehen. Mit dieser Urohydrosis genannten Methode kühlen sie ihre dünnen Beine. Störche im kalten Norden verhindern auf gleiche Weise Wärmeverluste. 
Marabus besitzen unter dem mächtigen Schnabel einen großen Hautsack und im Nacken einen kleineren. Hier handelt es sich aber nicht um einen Kropf, wie man früher annahm. Die Hautsäcke können mit Luft aufgebläht werden und dienen durch die zahlreichen, oberflächennahen Blutgefäße der Kühlung. Mitunter werden sie auch als Verständigungssignale untereinander eingesetzt.

Systematik: Schreitvögel, Störche
Lebensraum: Sümpfe, Savannen
Nahrung: Fische, Vögel, Kleinsäuger, Aas
Brutdauer: 30 Tage
Gelege: 2 - 3 Eier

Tierpatenschaft

Übernehmen Sie hier eine Tierpatenschaft für unsere Marabus.

Neugierig geworden?
Auf unserer Patenseite finden Sie all unsere Zootiere.

Weiterführende Infos

Sie möchten gern mehr über unsere Zoobewohner erfahren? Dann schauen Sie doch mal auf der Webseite des VDZ vorbei. Der Verband Deutscher Zoodirektoren nimmt den Marabu dort genauer unter die Lupe. Vorbeischauen lohnt sich!