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Marañón-Baumsteiger

Excidobates mysterios - Marañón poison frog

Diese Froschart hat sich aufgrund der schokoladenen Grundfärbung mit dem individuellen weißen Tupfenmuster auch den Spitznamen des „Schokoladenfrosches oder -baumsteigers“ erschlichen. Der Marañón-Baumsteiger ist nur von einem Ort bekannt. Er lebt an einem relativ trockenen primären Gebirgswald mit 900 bis 1300 Metern Höhe. Dort wohnt er fast ausschließlich in Baumkronen, welche von Bromelen der Art Aechmea nudicollis besiedelt werden. Mehrere Frösche finden in einer großen "Wohnbromelie" Unterkunft. Nur der männliche Baumsteiger ruft und lockt ein Weibchen zu einem Ablaichplatz, meist einem Bromelienkelch. Nach der Eiablage verlässt das Weibchen den Platz, während das Männchen i.d.R. beim Gelege verbleibt. In den ca. 15 Tagen bis zum Schlupf bewacht und bewässert er das Gelege regelmäßig, kann bis zu einer Stunde dort verharren. 

Systematik: Amphibien, Pfeilgiftfrösche
Lebensraum: Primärwald auf einer Höhe von 900 - 1300 m
Nahrung: kleine Insekten, Gliederfüßler
Gelege: 5 - 8 Eier in Bromelien
Brutdauer: 15 Tage

Wissenswertes

Sie möchten gern mehr über unsere Zoobewohner erfahren? Dann schauen Sie doch mal auf der Webseite des VDZ vorbei. Der Verband Deutscher Zoodirektoren nimmt den Marañón-Baumsteiger dort genauer unter die Lupe. Vorbeischauen lohnt sich!

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