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Neuguinea-Filander

Thylogale brunii - Dusky Pademelon

Der Name „Neuguinea- Filander“ weist bereits darauf hin, dass nicht nur in Australien, sondern auch außerhalb Tierarten existieren, die sich über die außergewöhnliche Fortpflanzungsweise der „Beutelträchtigkeit“ vermehren. Weiterhin finden wir auch in Nord- und Südamerika kleinere Arten (Beutelratten), die Hinweise darauf geben, dass die Landmassen früher anders zusammenhängend gruppiert waren. Zu dieser Zeit konnten sich die Beuteltiere ausbreiten, was heute durch große Meeresstrecken zwischen den Festländern verhindert wird. Somit ist die Verbreitung der Beuteltiere ein Beweis für die Theorie der Kontinentaldrift. Die im Vergleich zu Steppenkängurus deutlich geringeren Körperausmaße, der kurze Hals, der keilförmige Kopf und der runde Rücken sind Anpassungen an die Lebensweise im dichten Unterholz, die ihnen dort ein schnelles Fortkommen ermöglichen. Sie besetzen so die ökologische Nische, die in „beuteltierfreien“ Gebieten beispielsweise von Muntjakhirschen oder Duckern eingenommen wird.

Systematik: Beuteltiere, Eigentliche Kängurus
Lebensraum: Urwalddickicht, Ränder von Regenwäldern
Nahrung: Blätter, Früchte, Blüten, Knospen
Tragzeit: 30 Tage + 4,5 Monate „Beuteltragzeit“
Lebensdauer: 9 Jahre in Menschenhand

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