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Onager

Equus hemionus onager - Persian Onager

Wie die meisten Halbesel ist auch der Persische Onager an extreme Trockengebiete mit karger Nahrung und großen Temperaturunterschieden angepasst. Dies macht sie zu anspruchslosen Zootieren, bei denen man eher darauf achten muß, sie nicht zu überfüttern. Gegen den Fressfeind Wolf verteidigt der herdenführende Hengst Fohlen und Stuten. Auf der Flucht werden auf langen Strecken ausdauernd 40 bis 50 km/h zurückgelegt, kurzzeitig sind auch Geschwindigkeiten von 60 bis 70 km/h erreichbar.
Wenn auch die Anpassung an die Umwelteinflüsse bei den Onagern nahezu perfekt ist, haben sie doch intensiver Wilderei und Überweidung durch Haustierherden nichts entgegenzusetzen. Nur noch 150 Tiere soll es im Iran geben, sodass die Form massiv vom Aussterben bedroht ist. Demgegenüber gibt es in Zoos eine stabile Population als Reserve, deren Gründertiere 1954 von Hagenbeck´s Tierpark, Hamburg, gefangen wurden. Dieser Zoo führt auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für den Onager und hat sich somit besonders um den Schutz dieses Halbesels verdient gemacht.

Systematik: Unpaarhufer, zwischen Pferd und Esel
Lebensraum: trockne Steppen, Wüsten, immer mit Wasserstellen
Nahrung: Gräser, auch Salzpflanzen
Gewicht: ca. 200 kg
Tragzeit: 11 Monate
Lebenserwartung: ca. 31 Jahre

Tierpatenschaft

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