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Rötlicher Spaltenskorpion

Hadogenes troglodytes - Flat rock scorpion

Ein Skorpion-Kenner sagt: „Je kleiner desto giftiger.“ In der Tat sind die großen Skorpione wie der Rötliche Spaltenskorpion und der häufig gehaltene Kaiserskorpion weniger aggressiv und weniger giftig als die meisten kleineren Arten. Der Spaltenskorpion nutzt seinen Stachel selten und es gibt keine Berichte über jemals ernsthafte Verletzungen des Menschen. Allerdings kann das Kneifen seiner relativ kleinen Scheren, die er zur Selbstverteidigung einsetzt, schmerzhaft sein. Wie der Name erraten lässt, besiedeln Spaltenskorpione Felsspalten in den eher trockenen Gebieten Südostafrikas. Meist sind die Risse etwa 1,5 cm breit und befinden sich in Granit oder Sandstein am Fuße der Hügel, seltener weiter oben. Die Jungtiere verstecken sich in entsprechend kleineren Spalten. Diesem Leben geschuldet ist der Körperbau flach gehalten. Der dünne Schwanz mit dem Stachel wird seitlich und die schlanken, verlängerten Scheren werden eng am Körper getragen. Vor dem Kopf gehalten bilden letztere einen Schild, der zur Abwehr in Richtung Spaltenöffnung zeigt.

Systematik: Spinnentiere, Skorpione
Lebensraum: felsige Steppen und Halbwüsten
Nahrung: Insekten und auch kleine Tiere
Tragzeit: ca. 18 Monate
Wurfgröße: ca. 30 Jungtiere
Gewicht: 30-40 g
Höchstalter: bis 30 Jahre (nur Weibchen)

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