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Rotmilan

Milvus milvus - Red kite

Das Verbreitungsgebiet des Rotmilans ist im Wesentlichen auf Zentral- und Südwesteuropa beschränkt. Die größten Populationen leben in Deutschland, wo im Sommer mehr als die Hälfte der weltweit auf max. 22.000 geschätzten Brutpaare leben und brüten. Im Herbst, meist im September, ziehen Rotmilane in den Süden und überwintern in Südeuropa, Nordafrika oder dem Nahen Osten. Bereits sehr früh im Frühjahr ziehen sie wieder in ihre Brutreviere. Dabei bevorzugen sie offene, mit kleinen Gehölzen durchsetzte Landschaften, z.B. offenes Kulturland, Grasland und Viehweiden mit benachbarten Brutbäumen. In günstigen Nahrungshabitaten können Rotmilane in sehr hohen Siedlungsdichten vorkommen. Besonders dicht besiedelt war der Hakel, ein etwa 13 km² großes Waldgebiet in der Magdeburger Börde, wo 1979 136 Rotmilanpaare brüteten. Seither gingen die Bestandszahlen dort jedoch kontinuierlich zurück.

Systematik: Greifvögel, Habichtartige
Lebensraum: offene bis halboffene Kulturlandschaften, Höhenlagen bis in 800 m
Nahrung : kleinere Säugetiere, Reptilien, Amphibien, Vögel und Aas
Brutdauer: 31 - 33 Tage
Gelege: 1 - 5 Eier

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