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Samtschrecke

Peruphasma schultei - Black beauty stick insect

Werden Samtschrecken gestört, verharren sie nicht wie andere Stabschrecken, sondern stellen ihre kurzen, leuchtend roten Hinterflügel auf und laufen schnell davon. Beim Anfassen können Drüsen hinter dem Kopf ein Wehrsekret versprühen, welches kurzzeitig Augen und Schleimhäute reizen kann.
Die Samtschrecke wurde erst vor einigen Jahren entdeckt und 2005 wissenschaftlich beschrieben. Die bisher bekannten Exemplare stammen alle aus einem etwa 5 ha großen Naturschutzgebiet. Dieses liegt in 1200 bis 1800 m Höhe in der Cordillera del Condor im Norden Perus (Anden). In den dortigen Wäldern ernähren sie sich fast ausschließlich von den Blättern des Pfefferbaumes (Schinus molle). Zur Arterhaltung wurde ein erfolgreiches Zuchtprogramm ins Leben gerufen, welches zu 50% die lokalen Bestände verstärkte und 50% der Tiere in den Heimtierhandel brachte, um sich zu finanzieren.

Systematik: Insekten, Gespenstschrecken
Lebensraum: 5 ha Andenhochland
Nahrung: Pfefferbaum (in Peru), Liguster (in Zucht)
Größe: w 55 - 70 mm, m 40 - 50 mm
Brutdauer: 2 - 5 Monate
Geschlechtsreife: 4 - 6 Monate
Höchstalter: 12 - 16 Monate

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