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Sonnenralle

Eurypyga helias - Sunbitter

Sonnenrallen, von den ersten Europäern auch Sonnenvögel genannt, beeindruck(t)en den Menschen vor allem durch ihre Ocelli, die augenähnlichen Farbgebungen auf den Flügeldecken. Werden Sonnenrallen aufgeschreckt, flüchten sie meist nicht, sondern stellen beide Flügeldecken und die Schwanzfedern auf, um ihre große, bunte Farbenpracht zu präsentieren. Damit wirken sie deutlich größer und für den Betrachter einschüchternd, sodass viele potenzielle Feinde sich von diesem Vogel abschrecken lassen.
Einheimische Brasiliens und Venezuelas halten sich gelegentlich zahme Sonnenrallen in der Nähe ihrer Häuser. Sie werden besonders wegen ihrer Fähigkeiten, Fliegen und Spinnen zu fangen, geschätzt. In ein Haus eingesperrt sollen sie dieses in wenigen Tagen von Insekten befreit haben. Es wird auch von einem Indio berichtet, der seine Sonnenralle auf der Schulter umhertrug. 

Systematik: Eurypygiformes
Lebensraum: Fluss- und Seeufer innerhalb tropischer Regenwälder bis 1830 m
Nahrung: Insekten. Schnecken, Krebstiere, Spinnen, kleine Fische und Frösche
Gewicht: 180 - 220 g

Tierpatenschaft

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Weiterführende Infos

Der Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) nimmt die Sonnenralle auf seiner Webseite genauer unter die Lupe.