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Waldrentier

Rangifer tarandus fennicus - European Forest Reindeer

Das Winterfell der Rentiere ist sehr dicht und besteht aus hohlen Haaren. Rentiere haben ca. 3mal so viele Haare pro cm² Fell als andere Hirscharten und können Kälte bis -40°C aushalten, ohne den Stoffwechsel beschleunigen zu müssen. Zudem sind sie in der Lage, die Temperatur in ihren Beinen zu regulieren, so dass die äußeren Schichten nur ca. 0°C warm sind. Das spart Energie! Unter allen Hirschen ist das Rentier die Art, die am meisten läuft. In Gruppen von bis zu 500 Tieren unternehmen sie lange Wanderungen und entkommen auch ihren Feinden, etwa Wölfen, durch ausdauerndes Laufen. Waldrentiere sind die Wildform der Hausrentiere. Sie sind ein Drittel größer, langbeiniger und tragen  in Anpassung an den Lebensraum Wald kleinere Geweihe, um im Unterholz beweglicher zu sein. Da in Finnland nur kleine Populationen existieren, wird zur Erhaltung der Art ein Europäisches Zuchtbuch geführt. 

Systematik: Paarhufer, Hirsche
Lebensraum: Arktische Tundra und Taiga
Nahrung: Kräuter, Blätter, Flechten
Gewicht: 150-200 kg
Tragzeit: ca. 228 Tage
Lebenserwartung: ca. 17 Jahre

Tierpatenschaft

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Auf unserer Patenseite finden Sie all unsere Zootiere.

Weiterführende Infos

Der Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) nimmt das Rentier auf seiner Webseite genauer unter die Lupe. Vorbeischauen lohnt sich!