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Elefantenkalb im Zoo Magdeburg ist ein Weibchen

Jungtier erkundet die Außenanlagen, Elefantenhaus wieder regulär geöffnet

Das erste in der Geschichte des Zoo Magdeburg geborene Afrikanische Elefantenkalb ist weiblich. Inzwischen konnte das Geschlecht des Jungtiers eindeutig erkannt werden, ohne Mutter Sweni und ihren Nachwuchs dafür untersuchen oder voneinander trennen zu müssen. Damit steht fest, dass die Magdeburger Elefantenfamilie um eine junge Elefantenkuh gewachsen ist.

„Wir haben bewusst abgewartet, bis sich das Geschlecht des Kalbes auf natürliche Weise erkennen lässt. Der Schutz der Mutter-Kind-Bindung und eine möglichst ungestörte Entwicklung hatten für uns jederzeit Vorrang. Umso mehr freuen wir uns, nun mitteilen zu können, dass unser erstes Elefantenkalb ein Weibchen ist“, erklärt Zoodirektor Dr. David Pruß.

Das Jungtier wurde in der Nacht zum 6. August 2026 geboren. Mutter ist die erfahrene Elefantenkuh Sweni, Vater der Magdeburger Elefantenbulle Kando. Die Geburt des Kalbes war ein historisches Ereignis für den Zoo und zugleich ein bedeutender Schritt beim Aufbau einer neuen Elefantenfamilie in Magdeburg.

Nach den ersten besonders sensiblen Lebenstagen nutzt das Elefantenkalb nun gemeinsam mit seiner Mutter auch die Außenanlagen. Dort sammelt es neue Eindrücke, lernt unterschiedliche Bodenstrukturen kennen und erweitert schrittweise seinen Bewegungsraum. Sweni bleibt dabei stets in unmittelbarer Nähe und gibt ihrem Nachwuchs Sicherheit.

Die Tierpfleger und Tierärzte des Zoos begleiten diese Entwicklung weiterhin aufmerksam. Zeitpunkt und Dauer der Aufenthalte auf den Außenanlagen richten sich nach den Bedürfnissen der Elefanten. Deshalb lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen, wann und auf welcher Anlage das Jungtier für Besucherinnen und Besucher zu sehen sein wird.

„Die ersten Ausflüge auf die Außenanlagen sind ein wichtiger Entwicklungsschritt. Das Kalb bewegt sich zunehmend sicherer und orientiert sich eng an seiner Mutter. Sweni führt ihren Nachwuchs ruhig und erfahren durch die neue Umgebung“, berichtet Dr. Pruß.

Aufgrund der positiven Entwicklung kehrt auch der Besuchsbetrieb im Elefantenhaus zur regulären Öffnung zurück. Die bisherigen zeitlichen Einschränkungen werden aufgehoben. Besucherinnen und Besucher können das Elefantenhaus damit wieder im Rahmen der gewöhnlichen Zooöffnungszeiten betreten.

Mutter und Kalb verfügen weiterhin über nicht einsehbare Rückzugsbereiche. Ob die junge Elefantenkuh im Haus oder auf den Außenanlagen beobachtet werden kann, entscheidet sich daher nach dem Tagesablauf und dem Verhalten der Tiere. Der Zoo bittet die Gäste, Rücksicht zu nehmen, Ruhe zu bewahren und den Anweisungen des Personals zu folgen. Dies hat bisher auch sehr gut funktioniert und ist eines Lobes durchaus wert!

Über den Zoo Magdeburg

Der Zoo Magdeburg verbindet Naturerlebnis, Bildung, Forschung und internationalen Artenschutz. Als moderner wissenschaftlich geführter Zoo engagiert er sich für den Schutz bedrohter Tierarten, beteiligt sich an Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen und unterstützt Artenschutzprojekte weltweit vor Ort.

Im Artenschutz weltweit vor Ort engagiert sich der Zoo Magdeburg an internationalen Zuchtprogrammen, darunter für viele vom Aussterben bedrohte oder stark gefährdete Arten. Der Zoo ist an weltweiten Artenschutzprojekten beteiligt und unterstützt den Schutz bedrohter Tierarten auch in ihren natürlichen Lebensräumen. Der Zoo ist Mitglied der EAZA, des VdZ, des VZP und der ZGAP.

Veranstaltungstipp (Auszug) im Zoo Magdeburg

• Neu: 12.09.2026:
Weinlounge-Abend beim Nashorn (zweite Auflage, nachdem die erste so gut angenommen wurde)

Pressekontakt

Zoo Magdeburg –E-Mail: zoopresse@zoo-magdeburg.de

Bildquelle: Tobias Quast