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Ungewöhnlich und bedroht: Mishmi Takin auf erster Erkundungstour

Mishmi Takin: Erstmals im Tierbestand des Zoos / Zoo Magdeburg_Thomas Rolle
Mishmi Takin: Erstmals im Tierbestand des Zoos / Zoo Magdeburg_Thomas Rolle

Es ist ein ungewöhnliches Tier, das Merkmale unterschiedlicher Arten auf sich vereint. Jetzt gehört er erstmals zum exzellenten Tierbestand des Zoos: der Mishmi Takin (Budorcas t. taxicolor). Mishmi Takine sind gefährdet, vorwiegend verursacht durch Lebensraumzerstörung. In den felsigen Berghängen mit bis zu 5.000 Metern Höhe leben sie im östlichen Himalaya Gebirge. Der massive Körperbau des Gebirgshuftieres– die Männchen bringen bis zu 350 Kilogramm, die Weibchen bis zu 250 Kilogramm auf die Waage – lassen das Tier durch die büffelartigen, geschwungenen Hörner noch wuchtiger erscheinen. Die Hörner und der breite Muffel erinnern an ein Gnu, der Schwanz ist kurz wie bei einem Wildschaf, er ist massig wie ein Moschusochse und hat vier Zitzen, wie ein Rind. Wegen dieses eigenartigen Aussehens bekam der Mishmi Takin Namen wie „Rindergemse“ oder „Gnuziege“ – zoologisch gehört er zu den Schaf- und Ziegenartigen.

Zoobesucher können das Mishmi Takin-Weibchen auf der Außenanlage, die sich gegenüber des Zoospielplatzes befindet, beobachten. In Kürze wird das Takin-Männchen in Magdeburg erwartet. Es kommt aus Obterre/Frankreich, Espace Animalier de la Haute-Touche. Der Zoo Magdeburg ist am EAZA Ex situ Programm (EEP) für den Mishmi Takin beteiligt. In Magdeburg wird eine Mishmi Takin-Zucht aufgebaut.

Ferienprogramm „Von der Weide auf den Teller“
Termine: 15.05., 16.05., & 17.05.2023
Beginn: 9:30 Uhr / Ende 12:30 Uhr an der Zoowelle
Alter: Kinder von 8-12 Jahre, maximal 10 Teilnehmer
Kosten: 15 Euro pro Kind
Anmeldung unter: fuehrung@zoo-magdeburg.de

Kinder bis 15 Jahre erhalten freien Eintritt in den Zoo Magdeburg!

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